Gemeinnützige Unternehmen

Durch gute UUX zum Gemeinwohl beitragen

Die gemeinnützigen Unternehmen stehen gegenwärtig vor der Herausforderung, in der geänderten Arbeitswelt neue Wege bei der Stärkung und dem Schutz ihrer Mitarbeiter*innen gehen zu müssen. Alle Verantwortlichen im Unternehmen müssen dazu - gemeinsam mit UUX Expert*innen - dem Themenkomplex Gebrauchstauglichkeit, Softwareergonomie, Usability, Barrierefreiheit und User Experience zu einer größeren Relevanz und Sichtbarkeit innerhalb des Unternehmens verhelfen.

Nur wenn das Thema UUX und die von gebrauchsuntauglicher Software ausgehenden Gefahren stärker in der Unternehmenskultur verankert sind, lassen sich die richtigen Maßnahmen und Impulse setzen. Die Unternehmen können dabei insbesondere auf der bereits vorhandenen Expertise bei den Betriebsrät*innen anknüpfen. Gleichzeitig wird – insbesondere nach Studium der entsprechenden gesetzlichen Regelungen - deutlich: Der Gesetzgeber hat bereits sehr klare Regelungen zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz und die daraus resultierenden Gefährdungen getroffen. In der Praxis fehlt jedoch die Implementierung von verbindlichen Maßnahmen und Kontrollmechanismen.

In gemeinnützigen Unternehmen müssen daher geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um im Rahmen der Gefährdungsbeurteilungen auch die Gebrauchstauglichkeit (Usability) und Barrierefreiheit der verwendeten Fachanwendungen zukünftig in ausreichendem Maße zu berücksichtigen. Die digitale Transformation erfordert somit einen grundlegenden Paradigmenwechsel in gemeinnützigen Unternehmen: Der Nutzungskontext, also die Benutzer*innen, die konkreten Aufgaben, die Werkzeuge und die Umgebung müssen im Sinne der menschzentrierten Gestaltung als Grundlage für die praktische Ausgestaltung der digitalen Betriebsabläufe heran gezogen werden.

Schematische Zeichnung eines Bürogebäudes in der Stadt

Iteration sollte angewendet werden, um während der Entwicklung interaktiver Systeme bestehende Unsicherheiten schrittweise zu beseitigen. Iteration setzt voraus, dass Beschreibungen, Spezifikationen und Prototypen überarbeitet und verbessert werden, sobald neue Informationen gewonnen wurden, um das Risiko zu verringern, dass das in der Entwicklung befindliche System nicht den Anforderungen der Benutzer genügt.

DIN EN ISO 9241-210

Gemeinnützige Unternehmen

So gelingt die Praxis

Zwei Mitarbeiter*innen präsentieren am Flipchart

Eine Mitarbeiterin klebt Post-Its

Wenn gemeinnützige Unternehmen erfolgreich Kompetenzen im Themenfeld User Experience, Softwareergonomie, Usability, Barrierefreiheit und Gebrauchstauglichkeit aufbauen, dann können diese Unternehmen in der Wirtschaft langfristig als Vorbild und Multiplikator fungieren. Gleichzeitig sind gemeinnützige Unternehmen ein idealer Ort, um Synergie- und Netzwerkeffekte optimal zu nutzen. Durch die praktische Ausgestaltung und Belebung des Themenfeldes können gemeinnützige Unternehmen dabei auch die richtigen Impulse in die Wirtschaft geben; denn es muss ein Umdenken mit den psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz erfolgen. Die alternde Gesellschaft verschärft das Thema dabei aus mehreren Gründen noch zusätzlich: Das Renteneintrittsalter steigt kontinuierlich; insbesondere ältere Mitarbeiter*innen müssen in Zukunft noch stärker bei der Einführung von Fachanwendungen berücksichtigt werden.

Gleichzeitig nimmt die Zahl an Erwerbstätigen ab, gebrauchstaugliche Fachanwendungen entscheiden also in Zukunft darüber, ob die gesellschaftlichen und betrieblichen Aufgaben sich auch von einer reduzierten Zahl an Arbeitnehmern erledigen lassen. Statistisch steigt zudem auch der Beitrag jedes Erwerbstätigen zur gesamten Wertschöpfung, nur mit einer guten Usability (Gebrauchstauglichkeit) können die Erwerbstätigen dieser Verantwortung vollumfänglich gerecht werden. Ein UUX Gutachten bündelt für gemeinnützige Unternehmen daher mehrere Methoden der menschzentrierten Gestaltung und ermöglicht dadurch eine objektive Bewertung der Barrierefreiheit, Usability, Softwareergonomie, User Experience und Gebrauchstauglichkeit.

Ein gutes UUX Gutachten macht dabei bei der Identifikation und Analyse der Identifizierten Herausforderungen und Probleme nicht halt; ein fundiert auf den wissenschaftlichen Methoden aufgebautes UUX Gutachten gibt gemeinnützigen Unternehmen darüber hinaus auch konkrete Handlungsempfehlungen für kurz- und mittelfristige Verbesserungen. Die UUX Gutachten greifen dabei auf einen umfassenden Fundus an menschzentrierten Methoden zurück; besonders häufig kommen in gemeinnützigen Unternehmen Interviews, Online Befragungen und Fokusgruppen zu Gebrauchstauglichkeit (Usability) zum Einsatz. Sinnvoll können diese beispielsweise durch praktische Usability Tests und inspektionsbasierte Verfahren (z.B. Heuristische Evaluation, Cognitive Walkthrough) ergänzt werden.

Aufgrund des demografischen Wandels müssen ältere Mitarbeiter*innen zukünftig bei allen Aktivitäten im Themenfeld UUX stärker involviert werden.

Prof. Dr. Simon Nestler
Inhaber

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UUX in gemeinnützigen Unternehmen

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